der Mai hat es in diesem Jahr in sich. In der Liste der sogenannten „Gedenk- und Aktionstage“ (Quelle: Wikipedia) findet sich da z.B. der „Tag der Arbeit“ (1. Mai), an dem fast überall der Maibaum aufgestellt wird, um diesen schönen Monat willkommen zu heißen; da ist der „Europatag“ (5. Mai), der „Tag der Befreiung“, an dem wir uns an das Ende des 2. Weltkrieges erinnern (8. Mai), der „Internationale Tag der Familie“ (15. Mai), der „Tag des Grundgesetzes“ zur Erinnerung an dessen Verkündigung im Jahr 1949 (23. Mai) und der „Tag der Lebensspende“ zur Gründung der DKMS im Jahre 1991) – nicht zu vergessen der „Muttertag“ - um nur einige wenige dieser Gedenk- und Aktionstage im Mai zu nennen. Aber dieser Mai steckt eben auch voller kirchlicher Gedenk- und Feiertage: Christi Himmelfahrt, die Bitttage, Pfingsten, Fronleichnam – all das sind große christliche Feste, die in diesem Jahr in den Mai fallen. Und wie ein roter Faden zieht sich durch diesen Monat auch das Gedächtnis an eine Frau, die durch ihr einfaches, schutz- aber auch bedingungsloses „Ja“ so viele christliche Feste erst möglich gemacht hat. Gemeint ist natürlich Maria, die Mutter Gottes. Nicht umsonst wird der Mai auch Marienmonat genannt, in dem bei so vielen oft stimmungsvollen Andachten und Gebeten an Maialtären dieser großen Frau gedacht wird. Sie hat dem Leben die Türe geöffnet, sie war die Pforte, durch die die menschliche Natur Gottes in diese Welt kam. In Jesus hat Gott unser Leben angenommen und bleibt nun immer unser Wegbegleiter. Darin hat das Schöpfungswerk Gottes seinen Höhepunkt gefunden und auch das passt gut in einen Monat, in dem die Natur frisches Grün hervorbringt und Blumen und Bäume ihre ganze Schönheit entfalten (wenn nicht die „Eisheiligen“ noch einen Strich durch die Rechnung machen!). Vielleicht ist es Zufall, aber es scheint, dass auch all die „weltlichen“ Feste im Mai auch mit dem Leben und mit Gemeinschaft zu tun haben – zwei ganz wichtige Dinge für unseren Glauben. Ihr Seelsorgeteam: Joachim Bayer, Pfarrer Matthias Karwath, Pfarrvikar Hubert Hemmerich, Gemeindereferent Sabine Otto, Gemeindereferentin |
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© Lothar Wolz  |
| Seit 1753 und durch den Schweden Carl von Linné kennen wir den Namen Allium oder deutsch: Zierlauch |
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