XX Weltjugendtag in KölnDieses große Ereignis gehört der Vergangenheit an. War es nur eine Jubelveranstaltung, ein Event oder gab es in den vielen Veranstaltungen und Katechesen auch nachhaltig wirkende Themen? Wir haben bei Teilnehmern (auch ehemaligen) unserer Pfarrei nachgefragt und ganz bewusst um Antworten bis zum 22.09.05, dem Fest unseres Kirchenpatrons St. Mauritius gebeten.
Unsere Fragen: 1. Was bedeutet dir dieses Treffen? 2. Welche Impulse nimmst du in den Alltag der Pfarrei mit?
Worte der Jugend - Werte der Welt |
Woche der Begegnung wird unvergessen bleiben |
Hier einige Antworten:
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© Carolin Curtaz  |
| Freude pur beim WJT |
Carolin Curtaz Das Treffen war großartig, es war eines der besten Erlebnisse welche ich in meinem Leben hatte, ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass der WJT mir so viel bringt. Es war ein großes Event, aber nicht nur, es gab so viele Orte an denen es ganz ruhig zu ging und wo man sich sammeln konnte. Die Katechesen waren sehr gut, es wurden endlich mal Themen angesprochen die vielen Jugendlichen echt auf dem Herzen lagen, wie z.B. dass immer mehr Jugendliche vom Glauben an Gott abkommen und man oft komisch angeschaut wird, wenn man zu seinem Glauben steht! Dieser Punkt hat mich selber auch sehr bewegt, denn in Köln hat man niemanden gefunden, der nicht aus Überzeugung Christ ist. Die Gemeinschaft in Köln war riesig, alle waren freundlich, niemand war unmotiviert - auch wenn einer mal erschöpft war. Unfreundlich war niemand, das gab es einfach nicht. Ich selber habe in Köln viele Freundschften geschlossen mit Leuten aus Pfarreien um Würzburg herum, das zeigen auch die zwei Nachtreffen, die in Thüngersheim und auch in Estenfeld waren; es waren zwar nur Leute aus unserem Bus dort, aber es war sehr schön. Ich bedauere alle Jugendlichen, die diese Gemeinschaft in Köln nicht miterlebt haben, denn alle die dort waren sind als bestärkte Christen wieder nach Hause gekommen und im Vertrauen auf Gott. Für unser Pfarreileben nahm ich aus Köln mit, dass man noch viel mehr für die Gemeinschaft innerhalb der Pfarrei tun muss. Ich denke auch, dass noch mehr Jugendliche in die Kirche kommen würden, wenn man noch öfters Jugendgottesdienste abhalten würde und direkt Punkte ansprechen würde, die Jugendliche bewegen. Ansonsten hat sich mein Alltag im Ablauf nicht viel verändert, nur die Mentalität und der Glaube und das Bewusstsein mit dem ich alles tue, hat sich verändert und ich lebe in einem sehr viel größeren Vertrauen auf Gott. Christian N. Will
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© Christian N. Will  |
| Unsere Gruppe |
Der WJT bedeutet für mich Gemeinschaft hautnah zu erleben. Zu erfahren, wie viele junge Leute es auch heute noch gibt, für die ihr Glaube mehr als eine Formalität oder ein „rk“ auf dem Perso ist, hat meinem eigenen Glauben wieder neue Kraft und Energie gegeben." Ich nehme die Erkenntnis mit, dass eine Gesellschaft ohne Glauben und Religion schon nach kurzer Zeit in Gleichgültigkeit, Unfrieden und Anonymität versinken würde. Deshalb müssen wir alle unseren eigenen Glauben überdenken und erkaltete Stellen neu entzünden, denn nur der dessen Feuer hell genug brennt kann es an andere weitergeben, ohne das es erlischt.
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© Christian N. Will  |
| Bischof in der Menge |
Außerdem habe ich jetzt ein paar neue Ideen, wie und mit was man einen Gottesdienst feierlicher oder abwechslungsreicher gestalten kann. Martina Fröhlich (Lengfeld)
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© Martina Fröhlich  |
| Martina (r) mit Freundinnen und Gepäck unterwegs |
Ich bin sehr froh, dass ich auf dem WJT dabei sein konnte! Ich habe dort nicht nur Jugendliche von allen Kontinenten getroffen, sondern ich konnte auch langjährige Freundschaften vertiefen. Viel wertvoller ist mir allerdings, dass meine Beziehung zu Gott intensiver geworden ist und ich in Köln neue Glaubenskraft empfangen habe.Ich nehme in den Alltag der Pfarrei auf jeden Fall das Gemeinschaftsgefühl, das ich in Köln erleben durfte, mit. Es war einfach wunderschön zu sehen, wie gut sich die Jugendlichen aus allen vertretenen Nationen verstanden haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, mit Christen, deren Heimatländer man kaum kennt, zusammen zu singen und Gott anzubeten - egal, ob unterwegs in der U-Bahn oder auf dem Marienfeld. Und wenn wir uns auf diese Gemeinschaft einlassen, die Menschen auf der ganzen Welt verbinden kann, dann wird Gott auch uns näher zusammen führen. Elke Binder-Müller (Bad Neustadt-Salz)
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© Repro Lothar Wolz  |
| Elke Binder-Müller |
Einfach mal mit anderen Menschen zusammen kommen, aus anderen Ländern, mit anderen Kulturen, und sehen, wie die Kirche feiern/leben! Einen anderen Bezug zur Kirche bekommen, vielleicht sogar auch einen intensiveren!
Es hat mich (uns- Siggi) doch sehr bewegt, dass die Kirche nicht am aussterben ist, sondern dass so viele junge Menschen an Christus/Gott/Maria glauben - dass überhaupt noch geglaubt wird! Und dass manche Völker überhaupt intensiver glauben - z.B. unsere Weltjugendtagsgäste aus Rumänien - Siebenbürgen gehen in der Kirche nicht zur Kommunion, wenn sie vorher nicht gebeichtet haben! Wann wird denn schon mal bei uns gebeichtet, geschweige denn wer denkt da überhaupt noch dran. Das hat mich/uns sehr beeindruckt! Das alles macht Hoffnung und irgendwie geht man jetzt doch mit anderen Augen in die Kirche, weil man weiß, man ist nicht alleine (nicht nur mit alten Menschen) auf weiter Flur.
Das sind so meine Eindrücke (unsere) vom WJT! Und wir haben es auch nicht bereut - trotz riesiger Menschenmassen - dabei gewesen zu sein!
Ich hoffe das reicht Euch - liebe Grüße Elke und Siggi
Vlasta Emmert
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© Klaus Will  |
| Vlasta Emmert (r) mit den tschechischen Gästen |
Sie hat unsere Fragen auf eine andere Art und Weise beantwortet. Sie schickte uns nicht ihre Eindrücke von den Begegnungen hier in Estenfeld sondern übersetzte uns ein DANKE der tschechischen Gruppe.
Stellvertretend für die Gemeinde sagen wir Vlasta ganz herzlichen Dank für ihren Dolmetscherdienst in den Tagen der Begegnung. So wurde sie zu einer wahren Brückenbauerin!!!
Hier ihre Übersetzung:
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© Christian N. Will  |
| Unsere tschechischen Gäste |
"Die meisten von uns waren zum erstenmal alleine im Ausland. Wir waren alle aufgeregt und ein wenig ängstlich, da wir nicht so genau wussten, was auf uns zukommt. Wir sprachen nicht Deutsch und unser Englisch war auch nicht so gut. Dann kam die Erleichterung. Wir wurden tschechisch begrüßt und in den Familien sehr herzlich aufgenommen.Den Samstag erlebten wir in Würzburg. Wir waren angenehm überrascht, denn die Stadt sieht aus, wie Prag in Miniformat. Der Gottesdienst mit dem Bischof, die Begegnung mit anderen Jugendlichen, die Spiele, der Aufenthalt im Kloster und am Abend das Konzert, das alles war sehr schön und eindrucksvoll, aber wir waren total k.o. Dann das umfangreiche Programm in Estenfeld, die gemeinsame Gestaltung der Gottesdienste, das gemeinsame Basteln mit den Senioren in der Tagesstätte, das gemeinsame Essen bei den Maltesern, der gemeinsame Ausflug nach Würzburg, das alles war für uns ein tolles Erlebnis. Der Abschied fiel uns sehr schwer.
Wieder zu Hause, waren wir uns alle einig, dass die Tage in Estenfeld am schönsten waren. Wir haben gelernt, dass man nur gemeinsam alles erreichen und alle Sprachbarrieren überwinden kann. Es war eine Erfahrung, die uns das ganze Leben begleiten wird."
Julitta Harms
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© Julitta Harms  |
Viele Leute behaupten ja, der WJT wäre alles in allem nur ein riesiges Festival gewesen, auf dem der Papst sozusagen Ehrengast war. Aber wer so denkt, hat vom WJT sicher nichts persönlich mitbekommen. Denn wenn man selbst einmal mitten unter diesen vielen Jugendlichen war und dieses Gefühl hatte, dass man trotz der vielen Unterschiede alle etwas gemeinsam hat, dann erst kann man wirklich nachvollziehen, was WJT wirklich bedeutet. Es ist eigentlich schwer, in Worte zu fassen, was man dort in Köln alles erlebt hat. Natürlich fallen einem da sofort solche Stichworte ein, wie "volle S- und U-Bahnen", "Probleme bei der Essensausgabe", "lange Fußmärsche", "wenig Platz auf dem Marienfeld", und vieles mehr. Aber ich denke, dass die Erinnerungen an diese nicht ganz so erfreulichen Dinge sicherlich ziemlich schnell verblassen werden. Viel wichtiger sind ja auch die Momente, die man eher weniger gut beschreiben, kann. Die Augenblicke, in denen man gespürt hat, dass man hier, in Köln, mit seinem Glauben und mit seinen Gedanken nicht alleine ist, dass man gar nicht so anders ist wie die vielen Jugendlichen überall auf der Welt, die noch etwas von Religion und Glauben halten. Man hat sich unterhalten, zusammen gesungen, gebetet oder sogar getanzt und somit die große Gemeinschaft der Jugendlichen aus aller Welt zum Ausdruck gebracht.
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© Julitta Harms  |
Als wir z.B. eines Abends völlig geschafft in einer ziemlich vollen S-Bahn nach Hause gefahren sind haben plötzlich irgendwo ein paar Franzosen angefangen das WJT-Lied zu singen. Dann haben ein paar Amerikaner eingesetzt und schließlich auch wir. Am Ende hat also die ganze S-Bahn gemeinsam gesungen. Genau so war es später auf dem Marienfeld. Da hat man ja dann auch mit allen möglichen Nationen gemeinsam gesungen und gebetet. Das waren irgendwie sehr ergreifende Momente, und man kann wirklich nur sehr schwer beschreiben, was man dabei gefühlt hat. Aber ich denke, jeder, der beim WJT dabei war, weiß genau, was ich meine. Eigentlich könnte ich jetzt noch mehrere Seiten voll schreiben, und es wäre immer noch nicht alles gesagt, was den WJT zu so einem besonderen Ereignis gemacht hat, aber ich denke, dass hiermit zumindest einmal das Gerücht, "der WJT sein nur ein Festival" gewesen, aus der Welt geräumt wurde. Wie schon gesagt, es ist wirklich schwer die richtigen Worte für den WJT und meine Erinnerungen daran zu finden, aber ich hoffe, das diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, leider nicht in Köln mit dabei gewesen sind, zumindest einen kleinen Einblick in die Geschehnisse dort erlangt haben. Alle anderen, die auch dabei waren, werden mir wohl beipflichten, dass dies alles in allem ein Ereignis der besondern Art war, das ich auf keinen Fall hätte verpassen wollen! Für meinen Alltag zu Hause und in der Pfarrei habe ich eigentlich vorwiegend die Hoffnung mitgenommen. Die Hoffnung, dass wieder mehr Jugendliche den Weg in die Kirche finden, obwohl ich zugeben muss, dass der Gottesdienst/Kirche in den Pfarreien wirklich etwas ganz anderes ist als die Gottesdienste beim WJT. Aber es wäre natürlich schön, wenn sich die Begeisterung die auf einem solchen Weltjugendtag vorzufinden ist, auch auf unsere Kirchen zu Hause und in alle Diözesen übertragen ließe, um Gott und Religion wieder zugänglicher für Jugendliche zu machen. Denn nur wenn es auch in Zukunft Jugendliche gibt, die sich nicht für ihren Glauben schämen und ihn offen zeigen, kann diese einzigartige Gemeinschaft, die man in Köln ganz deutlich gespürt hat, weiter bestehen und sich ausbreiten. Meiner Meinung nach sollte es nämlich das Ziel der Kirche sein, möglichst jedem Menschen dieses Gefühl der Gemeinschaft und der Begeisterung für den Glauben nahe zu bringen.
Bernadette Schönweitz
Nachdem wir schon eine interessante, erlebnisreiche und wunderschöne Woche hier in Würzburg mit unseren Gästen aus Tanzania erlebt hatten, fuhren wir voller Erwartungen zu diesem großen Ereignis nach Köln. Als Betreuerin dieser Gruppe von zwölf Leuten aus der Diözese Njombe in Tanzania blieb für mich jedoch die erwartete ganz große Begeisterung aus. Neben den allgemeinen negativen Begleiterscheinungen (schlecht geschlafen, wenig zu essen, großes Gedränge, ...) war die Woche geprägt von dem Versuch, ein für die Tanzanier möglichst gutes und interessantes Programm zusammenzustellen und zu ermöglichen, sie immer zu zwölft im gleichen Zug/ U- Bahn... unterzubringen und auf ihre jeweiligen Bedürf-nisse einzugehen.
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© Bernadette Schönweitz  |
| Beim Eröffnungsgottesdienst in Bonn |
Beim Eröffnungsgottesdienst aber, den wir auf dem Uni- Gelände in Bonn erlebten, konnte ich spüren, was es heißt, ein Christ unter so vielen anderen aus der ganzen Welt zu sein. Für mich war es sehr ergreifend, das "Vater unser" in meiner Sprache zu beten, meine "Nachbarn", die ich vorher noch nicht kannte, an den Händen zu halten und genau zu wissen, dass der Peruaner vor mir, die Chinesin neben mir und die Gruppe aus Italien hinter mir - jeder in seiner Sprache - genau das gleiche Gebet betet wie ich. Diese Verbundenheit war überwältigend!
In der Pfarrei Hl. Kreuz in Bonn, wo wir untergebracht waren, hatte ich die Gelegenheit, zwei ganz gegensätzliche Katechesen zu erleben. Am Mittwoch ähnelte die Katechese und vor allem die darauf folgende Messe mit dem Bischof eher einer großen Party. Er ermunterte uns, nicht alles so kritisch zu hinterfragen, sondern einfach fröhlich und lustig zu sein; und das kam bei uns auch so an: es war von vornherein schon sehr voll, es wurde viel gelacht, eine tolle Band spielte fetzige Lieder und spätestens beim Gottesdienst saß keiner mehr in der Bank, sondern es wurde getanzt und gefeiert. Ganz anders aber war der Freitag: Dieser Bischof nun rief auf zu Umkehr und Buße, stellte die Demut als eine enorm wichtige Tugend dar und rief uns auf zu Betstunden und Bibelkreisen. Außerdem empfahl er uns das Gebet als Gespräch mit Gott, das aber nur möglich sei in einem dafür geschaffenen Raum, zu einer bestimmten, vorher festgelegten Zeit am Tag und nur im Beisein von Bibel und Kreuz. So konnte ich in einer Woche zwei ganz gegensätzliche Auffassungen von katholischer Religiosität erleben. Für mich persönlich waren beide aber zu extrem und ausschließlich. Deshalb möchte ich in Zukunft versuchen, in Gottesdiensten etc. verschiedene Elemente einzubringen, um möglichst viele andere Christen in ihrem Stil der Religiosität anzusprechen. Bettina Wolz
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© Lothar Wolz  |
Ich bin sehr dankbar, dass ich am Wjt teilhaben konnte. Es war ein Ereignis, das man aufgrund seiner Facettenreichheit und Vielfalt nicht so schnell wieder vergisst.. Ich bin ohne große Erwartungen und nicht wissend, was eigentlich auf mich zukommt losgefahren und mit einem Rucksack voll positiver, aber auch negativer Eindrücke heimgekehrt. Die meiner Meinung nach nicht aufschlussreichen und ausweichenden Antworten der Bischöfe bei den Katechesen auf Fragen zur Rolle der Frau in der Kirche, Neuchristianisierung und Möglichkeiten der attraktiveren Gestaltung der Kirche für Jugendliche; die mehrere Stunden umfassenden Fußmärsche um den Papst in Ameisengröße auf einem Schiff oder auf dem Plateau am Marienfeld vorbei ziehen zu sehen, und die Rastlosigkeit, um möglichst viel zu erleben, empfand ich persönlich als negativ und enttäuschend. Die große Gemeinschaft, die in Köln an jeder Straßenecke anzutreffen war, die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen aus allen Herren Ländern, die Lebensfreude die sie versprühten und ihr unerschütterliches Vertrauen auf Gott haben mich sehr beeindruckt. Es war sehr interessant die verschieden praktizierten Auffassungen von ein und derselben Religion, über streng konservativ bis hin zu top modern, mitzuerleben. Im Endeffekt kann man den Wjt so sehen wie man will und konnte ihn auch so erleben. Wollte man einfach nur Feiern konnte man sich auf einem der zahllosen Konzerte amüsieren oder sich einer der spontan zusammengetroffenen Menschengruppen in der Innenstadt anschließen; wollte man zur Ruhe kommen und zu Gott beten, war die Möglichkeit dazu bei besinnlichen Gottesdiensten und Meditationen in den Vororten geboten. Der Wjt hat mir die Vielfalt seinen Glauben aktiv zu praktizieren neu eröffnet und mich zur kritischeren Gegenüberstellung der Kirche angeregt. In das Leben unserer Pfarrgemeinde will ich das Gefühl der Gemeinschaft und das Vertrauen auf Gott mitnehmen und, soweit es mir möglich ist, an andere weitergeben. Herzlichen Dank für alle Bekenntnisse zum Weltjugendtag! Eine Botschaft: "Die Kirche ist jung" wurde hier deutlich und unkompliziert verkündet.
Helga und Lothar Wolz Stand: 22.09.05
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